Grundlage für Neuaufbau von Bienenvölkern schaffen
"In der vom Bienensterben betroffenen Region wird mit der Entsorgung der belaste-ten Bienenwaben und Pollen die Sanierung der Völker fortgeführt. Damit sind die Voraussetzungen für den Neuaufbau der Bienenvölker geschaffen", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum am Samstag (31. Mai) in Kenzingen (Landkreis Emmendingen) im Rahmen der Sammelaktion. Die Waben stammen aus Bienenstöcken, die vom Bienensterben im Oberrheingraben zwischen Rastatt und Lörrach betroffen sind. Grundlage für die Ausgleichsleistungen sind die Schadensmeldungen der betroffenen Landwirte. Im untersuchten Honig und auch bei Erdbeeruntersuchungen gibt es keine Rückstandsprobleme mit Clothianidin.
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Ursache für das Bienensterben war die unsachgemäße Beizung von Maissaatgut gegen Schädlinge (Maiswurzelbohrer) mit einem Pflanzenschutzmittel. Dies führte dazu, dass bei der Aussaat mit pneumatischen Sägeräten der Wirkstoff Clothianidin auf blühende Pflanzen gelangte. Wir werden die Ursachen für dieses Bienensterben weiter mit Hochdruck aufarbeiten. Die Untersuchungen werden fortgesetzt und Grundlage für das künftige Handeln darstellen", teilte Hauk mit. Sanierung und Entsorgung der Waben Nachdem festgestellt wurde, dass die Bienen den Wirkstoff gemeinsam mit Pollen in die Stöcke eingetragen hatten, wurde in den vergangenen Tagen mit der Sanierung begonnen. In einem ersten Schritt wurden die Bienensachverständigen in den betroffenen...