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Weizensteinbrand zunehmende Gefahr im ökologischen Landbau

Untersuchungen von Erntegut aus ökologischem Anbau ergaben, dass der Besatz mit Weizensteinbrandsporen seit Jahren zunimmt. Die wirkungsvollste Maßnahme dagegen ist die Verwendung von gesundem Saatgut.
Veröffentlicht am
Bei über 40 Prozent der von der LfL untersuchten Winterweizenproben wurde im Jahr 2007 ein hoher bis sehr hoher Sporenbesatz ermittelt. Nur 29 Prozent der untersuchten Proben waren befallsfrei. Die Untersuchungen an Triticale ergaben ebenfalls einen zunehmenden Weizensteinbrandsporenbesatz am Korn. Beim Dinkel entspannte sich im letzten Jahr die Situation etwas. Im konventionellen Anbau gab es im letzten Jahr ebenfalls Befallsmeldungen. Der Weizensteinbrand (Tilletia caries) ist die wichtigste samenbürtige Pilzerkrankung im ökologischen Landbau. Die Infektion der Pflanzen findet hauptsächlich über infiziertes Saatgut statt. Der Pilz tritt an Weizen, Dinkel und Triticale auf. Statt dem Korn werden Brandbutten in der Ähre gebildet, die beim...
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