Raus mit Ampfer und Herbstzeitlose
Grünland für die Pferdehaltung hat durch die Doppelfunktion mit Futtergrundlage und Auslauf mit ganz spezifischen Problemen zu kämpfen. Ampferbesatz und immer mehr Giftpflanzen im Bestand waren zwei Aspekte, die auf dem 16. baden-württembergischen Grünlandtag in Marbach-St. Johann aufgegriffen wurden. Im Einsatz gezeigt wurden zudem Geräte zur Weidepflege, Nachsaat und Futterwerbung.
- Veröffentlicht am
Die Ampferbekämpfung beginnt mit der Ausmerzung der ersten Pflanze. Unterbleibt das, ist die Ausbreitungsgefahr groß“, betont Helmut Länge vom Landwirtschaftsamt in Münsingen beim Grünlandtag, veranstaltet vom Bildungs- und Wissenzentrum Aulendorf und dem Haupt- und Landgestüt Marbach. Vorbeugend empfiehlt er auf dichte Narben zu setzen, was Weidepflege, Nachsaat, das Vermeiden von Narbenverletzungen durch hohen Schnitt, die Verwendung von Grünlandreifen und das Versetzen der Tränkefässer bedingt. Bei lückigen Narben werde man selbst mit der chemischen Bekämpfung stets nur zweiter Sieger bleiben. Kritisch sieht er auch den Einsatz des MEKA-tauglichen Rotowipers: „Die Wuchshöhenunterschiede zwischen Ampfer und Gras sind unter unseren...