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Treibstoff-Autarkie ohne Flächenverbrauch

Die regenerative Treibstoffproduktion auf dem Acker ist zuletzt häufiger in die Kritik geraten, da sie für den Anstieg der Lebensmittelpreise mit verantwortlich gemacht wird. Es steht die Forderung "Teller statt Tank" im Raum. Forscher des von Thünen-Instituts zeigen, dass im Ökolandbau Treibstoff-Autarkie ohne Flächenverbrauch funktioniert.
Veröffentlicht am
Teller und Tank müssen sich nicht ausschließen, erläutert Professor Gerold Rahmann, Leiter des zum Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) gehörenden Instituts für Ökologischen Landbau: "Wir haben eine Anbaukonzeption entwickelt, bei der auf dem Feld neben der Hauptkultur "für den Teller" eine zusätzliche Kultur eingesät wird, die Treibstoff "für den Tank" produziert." Diese Zweitkultur ersetzt einen Teil der natürlichen Begleitflora, umgangssprachlich Unkraut genannt, und nutzt deren Nährstoffe. Stehen verschiedene Pflanzen gemeinsam auf einem Feld, können sie sich " geschickt gemischt " wunderbar ergänzen. Ist die eine Pflanze schwach oder krank, ist die Ernte der anderen Pflanze noch gesichert. Will eine Pflanze sich bei Hagel...
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