Naturschutz durch Nutzung
Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Fachhochschule Trier untersuchte in den letzten Monaten die theoretische Machbarkeit eines extensiven Anbaus nachwachsender Rohstoffe auf Naturschutz-Ausgleichsflächen. Im Forschungsprojekt ELKE1 prüften die Wissenschaftler die ökologische, ökonomische und naturschutzrechtliche Tragfähigkeit dieses Ansatzes.
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Da die Ergebnisse sehr vielversprechend ausfielen, soll ELKE II nun den Beweis der Praxistauglichkeit führen. Sollte sich das Konzept bewähren, könnte dies einen Gewinn für Naturschutz und Landwirtschaft gleichermaßen bedeuten. Gefördert wird ELKE II wie schon das Vorgängervorhaben mit Mitteln des Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Der Flächenverbrauch in Deutschland ist enorm - weit über 100 Hektar beträgt er pro Tag. Aufgrund des Bundesnaturschutzgesetzes müssen zudem jegliche, zum Beispiel durch Baumaßnahmen verursachte Eingriffe in Natur und Landschaft ausgeglichen werden. Dies geschieht in der Praxis meist durch eine ökologische Aufwertung anderer Flächen, wobei die Kosten...