Zeitdieben auf der Spur
Zur Ernte von Äpfeln sind unzählige Handgriffe nötig, bis auch das letzte Exemplar vom Baum gepflückt ist. Lässt sich für den einzelnen Arbeitsschritt nur ein Bruchteil an Zeit einsparen, so ergibt dies in der Summe ein stattliches Potenzial. Wo bei der Ernte und im sonstigen Betriebsablauf noch Einsparpotenziale schlummern, wurde unlängst bei einem Seminar am Kompetenzzentrum für Obstbau in Bavendorf thematisiert.
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Die Arbeitswirtschaft weiter zu optimieren, das wird in Zukunft immer wichtiger. Zum einen zeichnet sich bereits in diesem Jahr ab, dass Saisonarbeitskräfte knapper werden und zum anderen aufgrund der Sozialversicherungspflicht für ausländische Erntehelfer auch teurer. Zwei kritische Punkte auf die Dr. Manfred Büchele, Geschäftsführer am Kompetenzzentrum in Bavendorf, zu Seminarbeginn verweist. Neue Arbeitsorganisation bei wachsenden Betrieben Und einen zweiten Aspekt gibt er zu bedenken: Die Obstbaubetriebe wachsen, 30 bis 40 Hektar sind keine Seltenheit mehr. Doch während die zehn bis 15 Hektar-Betriebe in der Organisation noch gut zu überblicken sind, wird das Management in der nächsten Größenordnung schon schwieriger. Hier muss mehr...