Wenn Bäume in den Himmel wachsen...
Das A und O einer rentablen Kernobstproduktion sind hohe Erträge und gute Qualitäten. Das belegen Buchführungsergebnisse immer wieder. Einsparungen auf der Kostenseite mit Ausnahme des Arbeitsaufwands bergen dagegen das Risiko von Qualitätseinbußen. Um die Erträge anzukurbeln, werden seit einiger Zeit am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) in Bavendorf Versuche mit höheren Baumformen gefahren. Nachfolgend Zahlen und Fakten zu den Tests.
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Züchterische Erfolge mit schwachwachsenden Unterlagen bis hin zu M27 ermöglichen heute eine Baumerziehung bis herunter auf annähernd zwei Meter. Der moderne Obstbau kam dadurch von der zeitraubenden und körperlich anstrengenden Erntearbeit mit Steighilfen ab. Auch Pflanzenschutz- und Pflegemaßnahmen sind effizient und mit weniger Abdrift durchzuführen. Niedrigere Erträge aufgrund kleinerer Kronenvolumen, höherer Anbauflächenbedarf und damit höherer Kapitaleinsatz für Bäume und Hagelnetz werden in Kauf genommen. Im Vergleich zu anderen Obstregionen Mitteleuropas findet man inzwischen in Süddeutschland die niedrigsten Kulturen. Schnitt fördert Wachstum und führt zu unruhigen Bäumen In unseren Breiten wird häufig die Intensität der...