Kanzi – ein neuer Stern am Apfelhimmel
Auf der Suche nach neuen Sorten setzt die Württembergische Obstgenossenschaft (WOG) unter anderem auf Kanzi. Noch ist es für eine Bewertung der Clubsorte zu früh, doch am Markt wurde die erste nennenswerte Ernte aus dem vergangenen Herbst gut aufgenommen. Was es mit der Sorte, die eigentlich eine Marke ist, und ihrem Anbaukonzept auf sich hat, dazu haben wir uns am Bodensee umgehört.
- Veröffentlicht am
Momentan liegen wir bei einem Flächenanteil von acht Prozent. Dafür haben Braeburn und Gala zehn Jahre gebraucht, Kanzi hat es in der halben Zeit geschafft“, kommt WOG-Anbauberater Michael Winstel auf die rasante Anbauausdehnung der Clubsorte zu sprechen, die im ersten Jahr mit fünf Hektar begann und nach regelrechten Pflanzschüben derzeit auf rund 140 Hektar im Bodenseeraum steht. Dazu kommen seit 2007 weitere zehn Hektar auf Betrieben, die zur Marktgemeinschaft Bodenseeobst gehören. Und das Interesse ist ungebrochen. Weil Pflanzmaterial aber knapp ist – EU-weit stehen für 2008/09 nur 500.000 Bäume zur Verfügung – können erstmals nicht alle Anfragen bedient werden. „Damit erfolgt jetzt ein erster Schnitt“, kommt Winstel auf einen Effekt...