Tafelapfelmarkt: Am Absatz hapert's noch
Die Apfelernte ist weitgehend unter Dach und Fach. Der Absatz an Tafeläpfeln aus der Bodenseeregion aber geht nur schleppend voran. Die Wochenumsätze bei den Mengen bleiben bislang deutlich hinter denen des Vorjahres zurück. Ein Lichtblick bieten dagegen die Preise. Zur Lage am Markt und den Hintergründen des schleppenden Beginns haben wir uns in der Bodenseeregion umgehört.
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Die Startvoraussetzungen hätten besser kaum sein können: Eine laut Prognosfruit-Prognose deutlich schwächere Ernte in der alten EU-15 (minus sieben Prozent und minus vier Prozent im Fünfjahresvergleich), keine alterntige Ware im Herbst und keine Importware, die den Markt belastet, hatten die Hoffnung auf einen guten Verkaufseinstieg in einen aufnahmefähigen Markt genährt. Doch es sollte anders kommen. Konsumflaute durch gute Eigenversorgung Als Hauptgrund für die deutlich spürbare Konsumflaute macht Dietmar Bahler, Spartenleiter für Obst bei der BayWa, die gute Eigenversorgung durch den Hausgarten- und Streuobstbau aus: „Vor allem in dicht besiedelten Regionen wie dem Remstal oder dem Frankfurter Raum hingen die Bäume voll. Das bremst den...