Viele Äpfel im Lager
Noch sind die Bestandmeldungen für die in den deutschen Erzeugermärkten lagernden Äpfel nicht ganz abgeschlossen. Doch es zeichnet sich ab, dass die Marke von 400.000 Tonnen zu Anfang November überschritten werden dürfte. Dazu tragen die guten Ernten bei, die teils über der Schätzung von Anfang August liegen. So melden die ostdeutschen Produktionsgebiete nach zwei schwächeren Jahren wieder eine gute Ernte, auf Durchschnittniveau liegen die Mengen in Mitteldeutschland und im Süden wurde die Ernteerwartung nach der guten Witterung im August übertroffen, nicht zuletzt wegen der überdurchschnittlich hohen Anteile an großen Fruchtkalibern.
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Bei den einzelnen Sorten sieht die Situation allerdings unterschiedlich aus. So scheint sich laut Auswertungen der ZMP zu bestätigen, dass vor allem Elstar ein Minus von rund 20 Prozent im Vergleich zum Lagerbestand des Vorjahres zu verbuchen hat. Ursache ist hier in allererster Linie die Alternanz. Die Differenz wäre noch stärker ausgeprägt, da für die Sorte deutschlandweit ein Ernteminus von 35 Prozent zu Buche steht, wenn die schwachen Verkaufszahlen der letzten Wochen den Absatz nicht gebremst hätten. Bei Jonagored und bei Idared liegt die Menge auf Vorjahresniveau. Bei letzterer Sorte waren im letzten Jahr allerdings bereits vor dem Stichtag 1. November aufgrund der guten Preise für Industrieobst erhebliche Verkäufe getätigt worden,...