Kritische Blicke auf Schweinehaltung
Die deutsche Bevölkerung nehme die Schweinehaltung überwiegend als „nicht artgerecht“ wahr. Das ist das Ergebnis der Studie „Erwartungen der Gesellschaft an die Landwirtschaft“. Durchgeführt hat die Befragung das Thünen-Institut (TI) im Auftrag der Stiftung Westfälische Landschaft (SWL), wie das Onlineportal topagrar.com jetzt den Nachrichtendienst AgraEurope zitiert.
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Die Wissenschaftler ermittelten das Meinungsbild in der Bevölkerung zu verschiedenen Aspekten der Landwirtschaft in Diskussionsrunden und in einer Online-Befragung. Dabei sei eine überwiegend ablehnende oder kritische Haltung zu den Themenfeldern Agrarstrukturwandel und Schweinehaltung festgestellt worden, etwas besser kam die Biogaserzeugung weg. In den Gruppendiskussionen seien zur Schweinehaltung Begriffe wie „Massentier-haltung“, „Agrarfabriken“ oder „total überfüllte“ Ställe gefallen, so Zander. Zudem ordneten die Teilnehmer den Medikamenteneinsatz in der Schweinehaltung als zu hoch ein und gingen davon aus, dass auch gesunde Tiere behandelt würden. Daneben hätten über 80 Prozent der Befragten der Aussage zugestimmt, dass in der...

