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Vergiftungsgefahr beim Umgang mit Gülle

Beim Umgang mit Gülle ist Vorsicht geboten. Denn Güllegase wie Schwefelwasserstoff können zu lebensgefährlichen Vergiftungen bei Mensch und Tier führen. In schlecht belüfteten Ställen ist die Gefahr besonders groß, warnt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).
Veröffentlicht am
Wenn Gülle von Mikroorganismen unter Sauerstoffausschluss abgebaut wird, entstehen bestimmte Gase. Methan und Ammoniak werden kontinuierlich freigesetzt, während Schwefelwasserstoff gelöst bleibt und erst beim Bewegen der Gülle frei wird. Daher sollten Landwirte besonders vorsichtig sein, wenn Gülle abgelassen, gerührt oder umgepumpt wird. Riskant ist das Aufrühren unter den Spaltenböden. Da reicht das Öffnen sämtlicher Türen und Fenster im Stall meist nicht aus. Dann muss zusätzlich belüftet werden. Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid sind schwerer als Luft und reichern sich daher in Gruben, Schächten und Vertiefungen an. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Die Außenlagerung der Gülle ist zwar sicherer als die Lagerung im Stall unter...
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