Bauern im Main-Tauber-Kreis mahnen mehr Verlässlichkeit an
Globalisierung neu denken
Seine Sorgen um die Landwirtschaft und Erwartungen an die künftige europäische Agrarpolitik verdeutlichte der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Main-Tauber, Reinhard Friedrich, vergangene Woche auf dem Hof von Helmut Banzer in Großrinderfeld bei einem Gespräch mit Politikern im Vorfeld der Agrarministerkonferenz.
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Die Corona-Pandemie habe vielen Verbrauchern die Bedeutung einer regionalen Lebensmittelversorgung bewusst gemacht. Diese werde aber leider im Biodiversitätsstärkungsgesetz des Landes, wie auch beim Aktionsprogramm Insektenschutz sowie bei der „Farm-to- Fork"-Strategie und beim „Green Deal" der EU-Kommission viel zu wenig beachtet, bemängelt Friedrich. Zur Sicherstellung der eigenständigen Versorgung seien bedarfsgerechte Düngung und Pflanzenschutz maßgebend. Statt pauschalen Verboten von Pflanzenschutzmitteln schlägt Friedrich den Einsatz digitaler Technik und die Züchtung besonders widerstandsfähiger Pflanzen vor. Naturschutz als Betriebszweig Friedrich kann sich Naturschutz als eigenen Betriebszweig vorstellen, der allerdings auch...
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