HOLZ- UND FRUCHTNUTZEN, Teil I
Obstwertholzwiesen
Werden Wertholzwiesen nicht als reine Holzlieferanten mit ökologischem Zusatznutzen gesehen, sondern ist gleichfalls der Fruchtnutzen als Rohstoff für Brennereien erwünscht, sind spezielle Kriterien zu beachten.
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Schon vor 15 Jahren gab es Agroforst-Tagungen, die auch die Frage beleuchteten, ob Wertholz-Produktion für Erwerbsobstbauern interessant sein könnte und ob Wertholzwiesen dazu beitragen können, die Zukunft des Streuobstbaus zu sichern. Die seinerzeit erst wenige Jahre bestehenden Versuchsanlagen sind aber immer noch weit von der ersten Ernte entfernt. Im Schnitt dauert es 50 Jahre, bis die Holzstämme den angestrebten Durchmesser von 40, besser 50 bis 60 Zentimeter haben, sodass der Verkauf lukrativ ist. Ob sich also die Kinder und Enkel für Obstwiesen und die darauf wachsenden Bäume begeistern, kann auch ein Entscheidungskriterium sein.
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