Getreidemarkt
Paris: Lebhafte Exportnachfrage stützt
EU-Weizen setzt seine Rallye fort. Vor allem die regen Exportgeschäfte mit EU-Weizen stützen weiterhin die Preise.
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Bereits im Dezember erreichten die Ausfuhren aus französischen Häfen ein 6-Jahreshoch. FranceAgriMer erhöhte zuletzt erneut seine Exportprognose für französischen Weichweizen an Drittstaaten. Diese sollen nach den jüngsten Angaben um 0,2 auf 12,4 Mio. t steigen. Auch deutscher Weizen wird lebhaft nachgefragt. Da die Preise in der Schwarzmeerregion vergleichsweise hoch sind, ist deutscher Weizen sehr wettbewerbsfähig. Deutsche Ware wird besonders Richtung Afrika verschifft. Wenn die Transportstreiks in Frankreich wegen der geplanten Rentenreform der Regierung weitergehen, könnte es im Laufe dieses Monats sogar zu Versorgungs¬engpässen in den Häfen kommen. Zwar waren die Hafensilos bisher gut gefüllt, durch die jüngsten Verladungen leeren...