Getreiderente
Kurse unter Erntedruck
Mit einem Schlussstand von 177 Euro/t beendeten die Weizenkurse in Paris am 24. Juni den Handelstag 3,25 Euro/t unter Vorwochenlinie. Druck erzeugen verbesserte Aussichten für die Weizenerzeugung auf der Nordhalbkugel, denn die voranschreitende Winterweizenernte in den USA fällt besser aus als erwartet und Analysten haben die Prognosen für die russische Ernte angehoben.
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In Frankreich zeigt die Win-tergerstenernte, die Hinweise auf den Um¬fang der Weizenernte liefert, besser als erwartete Erträge und Qualitäten. Begrenzt werden die Kursrückgänge in Paris durch den schwächeren Euro, da er die Absatzchancen für EU-Exporteure am Weltmarkt verbessert, auch im Hinblick auf die ausstehende äthiopische Weizenausschreibung in einem Gesamtumfang von 400.000 t. Die Weizenausfuhren der EU-27+UK kumulieren sich kurz vor Ende des Wirtschaftsjahres 2019/20 auf 33,2 Mio. t und sind damit zwei Drittel größer als im Vorjahreszeitraum. Hauptabnehmer waren Algerien, Saudi-Arabien und Ägypten.