Getreidemarkt
Paris: Weizenkurse auf Richtungssuche
Die Weizenkurse an der Börse in Paris tendieren auf Wochensicht schwächer.
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Druck erzeugte der festere Euro und aus Frankreich wird berichtet, dass die dortige Ernte auf ihrem Weg nach Norden bessere Erträge bringt als erwartet. Derweil werden aus Russland eher geringe Durchschnittserträge gemeldet: 34,9 dt/ha gegenüber 37,5 dt/ha zum Vorjahreszeitpunkt. Am Exportmarkt sind die Entwicklungen für EU-Anbieter eher enttäuschend. Nicht nur, dass der festere Euro ihre Vermarktungschancen verringert, auch in den jüngsten Ausschreibungen wurden sie nicht berücksichtigt. Pakistan hat im Ausschreibungsverfahren im Juni und Juli zusammengenommen rund 300.000 t Weizen gekauft, die aber aus der Schwarzmeerregion geliefert werden. Der staatliche Getreideeinkäufer Ägyptens meldete jüngst den Kauf von 115.000 t Weizen aus der...