Schweinereport: Da geht noch was
Im Wirtschaftsjahr 2006/07 wurden vom Beratungsdienst Schweinehaltung und Schweinezucht auf 231 Mastbetrieben Daten erhoben. Ausgewertet wurden die Daten von 205 Betrieben, die die Kriterien der so genannten Betriebszweigkontrolle erfüllen und deren Mastanfangsgewichte bei zirka 30 Kilo liegen. Werden die Ergebnisse nach den direktkostenfreien Leistungen (DKfL) je 100 Kilo Zuwachs rangiert (siehe Tabelle 1), zeichnet sich das obere Viertel der Betriebe im Vergleich zum Durchschnitt der Betriebe durch höhere tägliche Zunahmen, geringere Verluste, höhere Erlöse und geringere Futterkosten aus. Diese Differenzen spiegeln sich bei den direktkostenfreien Leistungen je 100 Kilo Zuwachs wider. Hier liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen bei etwa 12 bis 15 Euro.
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Besonders bei den täglichen Zunahmen beziehungsweise der Mastdauer liegen - unter Einhaltung einer guten Schlachtkörperqualität - Reserven, die mobilisiert werden könnten. Auch die Markt unabhängige Leis-tungsreserve der Futterverwertung liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Betriebsleiters. Deren Verbesserung leistet vor allem bei hohen Futterkosten einen Beitrag, die direktkostenfreien Leistungen zu erhöhen. Mehr abgesetzte Ferkel als Betriebsziel In der Ferkelerzeugung wurden im Wirtschaftsjahr 2006/07 bei 153 Ferkel erzeugenden Betrieben Daten erhoben. Die biologischen Daten von 135 Ferkel erzeugenden Betrieben, die ihre Ferkel mit zirka 30 Kilo verkaufen, wurden ausgewertet. Die Unterschiede bei den abgesetzten Ferkeln...

