Wolf im Alb-Donau-Kreis
Die genetische Untersuchung von zwei toten Tieren bestätigt die Anwesenheit eines Wolfes im Alb-Donau-Kreis.
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In zwei Fällen ist Ende April ein Wolf im Alb-Donau-Kreis nachgewiesen worden. Wie die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt FVA mitteilt, hatte laut genetischer Analyse ein Wolf sowohl das am 20. April im Gemeindegebiet Ehingen/Donau tot aufgefundene Lamm als auch das am 29. April in der Gemeindeebene von Illerrieden leblos gefundene Reh getötet.
Ob es sich dabei um denselben Wolf handelt, konnte auf Grund der Probenqualität bei der genetischen Untersuchung nicht festgestellt werden. Es ist wegen des zeitlichen und räumlichen Zusammenhangs aber möglich, dass es dasselbe Tier ist. Die Frage, ob der Wolf weitergezogen ist oder sich noch im Alb-Donau-Kreis aufhält, kann nicht beantwortet werden.
Die betroffenen Gemeinden im Alb-Donau-Kreis liegen außerhalb der beiden Fördergebiete Wolfsprävention, im Schwarzwald leben derzeit drei sesshafte Wolfsrüden.
Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der FVA in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de oder Tel. 0761 4018-274.
Ausführliche Informationen zu den Fördergebieten Wolfsprävention und zum Herdenschutz, Daten zu Wolfssichtungen im Land sowie Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf finden Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums unter www.um.baden-wuerttemberg.de.
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