Lachen und Weinen, beides darf sein
ZUM THEMA
Kinder trauern anders
Kinder, die einen geliebten Menschen verloren haben, finden in speziellen Kindertrauergruppen Unterstützung bei der Bewältigung ihres Verlustes. Parallel tauschen sich meist die begleitenden Angehörigen aus. Auch im ländlichen Raum bieten Hospizvereine oder andere Träger dieses an. Unsere Autorin Silke Bromm-Krieger war bei einem Treffen dabei.
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Ein Freitagabend im Januar dieses Jahres. Matthis und Enna wollen zu Bett gehen. Ihr Vater Klaus wünscht ihnen eine gute Nacht. Am nächsten Tag erfahren die elf und acht Jahre alten Geschwister, dass ihr Papa in der Nacht im Krankenhaus an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben ist. Plötzlich und unerwartet, im Alter von 52 Jahren. Die heute elfjährige Mia und die neunjährige Ida wachsen mit ihrem von Geburt an kranken Bruder Arvid auf. Er ist drei Jahre und drei Monate alt, als er Anfang 2016 in einem Kinderhospiz im Beisein seiner Eltern und Schwestern stirbt. Seitdem gehört die Trauer zum Leben von Matthis, Enna, Mia und Ida. Trauer annehmen Damit sie in einem geschützten und beständigen Raum ihren individuellen Trauerweg finden...
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