Drohnen mit Wärmebildkameras spüren Jungtiere im hohen Gras auf
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Bald ist es wieder soweit: Anfang Mai startet die Siliersaison und die ersten Mähwerke laufen. Zeitgleich setzen die ersten Ricken ihre Kitze. Oft suchen sie sich dafür den Aufwuchs von Wiesen aus. Eine große Gefahr für die Jungtiere, einen qualvollen Mähtod zu erleiden. Doch nun naht Hilfe aus der Luft. Immer öfter kommen Drohnen mit Wärmebildkameras zum Einsatz, mit deren Hilfe sich Kitze im hohen Gras aufspüren lassen.
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Wer mit Hilfe von Drohnen Kitze retten will, darf kein Morgenmuffel sein. Über vier bis sechs Wochen, in manchen Jahren auch noch länger dauert die Silage- und Heuernte und in dieser Zeit heißt es an vielen Tagen früh aufstehen. Um vier Uhr ist die Nacht dann vorbei. „Das kostet gegen Ende der Saison schon Kraft", gibt Barbara Schmidle unumwunden zu. Die 41-jährige Unternehmensberaterin aus Radolfzell am westlichen Bodensee weiß das aus eigener Erfahrung. Seit drei Jahren ist sie ehrenamtlich im Frühjahr mit ihrem Team auf Achse, um Kitze aufzuspüren und sie vor dem Mähtod zu bewahren. Meist sind sie zu zweit oder dritt unterwegs und am liebsten ist es Barbara Schmidle, wenn am Einsatzort zusätzlich der zuvor verständigte Jagdpächter und...
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