:: Studien belegen positive Effekte in der Mast
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Roggen ist besser als sein Ruf
Roggen wird bislang nur begrenzt in Mastschweinerationen eingesetzt. Zu groß sind die Bedenken, dass Verunreinigungen mit Mutterkorn den Masterfolg schmälern. Ergebnisse verschiedener Studien mit neuen Sorten lassen das ballaststoffreiche Getreide in einem neuen Licht erscheinen.
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Eine Reduktion der Salmonellenbelastung um 30 Prozent, eine deutliche Abnahme des Ebergeruchs in der Ebermast, ruhigere Tiere: Die ersten Ergebnisse aus einer gemeinsamen Feldstudie der genossenschaftlichen Viehvermarktung Walsrode mit dem Saatzuchtunternehmen KWS sind vielversprechend. An den seit 2017 laufenden Versuchen nehmen 18 Schweinemastbetriebe aus Niedersachsen teil. In die Auswertungen flossen bislang die Daten von mehr als 70.000 Masttieren ein, die mit einem Anteil von 40 Prozent Roggen in der Endmast gefüttert wurden. Ballaststoffe stärken den Darm Wie Prof. Dr. Josef Kamphues von der Tierärztlichen Hochschule Hannover bei der Präsentation der Ergebnisse auf der Eurotier 2018 erklärte, hängen die positiven Effekte mit dem...
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