:: Klöckner stuft Waldschäden als dramatisch ein
Schäden in Milliardenhöhe
Als dramatisch" stuft Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Folgen der beiden Dürrejahre für den deutschen Wald ein. Nach einem Verbändegespräch vergangene Woche in Berlin bestätigte die Ministerin den Ausfall von bundesweit mehr als 110.000 Hektar Wald, die der Trockenheit, Stürmen und Bränden sowie dem Borkenkäferbefall zum Opfer gefallen sind.
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Klöckner sprach von einer Zäsur, von der alle Waldbesitzarten betroffen seien. Bei der anstehenden Wiederbewaldung und dem Waldumbau müsse es darum gehen, den vor Jahren eingeschlagenen Weg fortzuführen und zu forcieren. „Mein Ziel sind standort- und klimaangepasste Mischwälder", sagte die Ministerin und erteilte „ideologischen Debatten" um die künftige Gestaltung des Waldes eine Absage. Für den am 25. September anberaumten Nationalen Waldgipfel kündigte Klöckner Leitlinien wie die weitere Entwicklung des deutschen Waldes an. Der Leiter des Thünen-Instituts (TI) für Waldökosysteme, Prof. Andreas Bolte, bezeichnete die aktuellen Sturm-, Hitze- und Insektenschäden als das schwerste Schadereignis im Wald seit Ende des Zweiten Weltkrieges....
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