Anbau von Weißen Lupinen
Die Sojabohne bekommt Konkurrenz
Eine neue Sorte der Weißen Lupine wächst vielleicht schon bald verbreitet auf unseren Äckern. Sie könnte nicht nur pflanzenbaulich, sondern auch in der Tierfütterung und vielleicht auch in der Humanernährung Vorteile bringen. Landwirt Jürgen Rüdt hat die Neuheit im vergangenen Jahr testweise auf seinen Feldern angebaut.
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Lupinen liefern mit ihrem hohen Eiweißgehalt von fast 40 Prozent einiges an Proteinen, sowohl in der Tierfütterung als auch in der Humanernährung. Sie stehen im Proteingehalt auf dem gleichen Level wie Sojabohnen, das Eiweiß muss aber nicht wie bei Soja nach der Ernte thermisch verfügbar gemacht werden. Pflanzenbaulich betrachtet haben die Schmetterlingsblütler auch einige Vorzüge: Ihre Pfahlwurzel lockert zum einen den Boden (guter Vorfruchtwert), zum anderen sorgt sie dafür, dass die Pflanzen auch längeren Trockenperioden standhalten können. Weiterer Vorteil ist, dass die neuen Lupinensorten leichte Bodenfröste bis circa minus drei Grad Celsius ohne Einschränkungen in ihrer Jugendentwicklung aushalten. So können sie früher im Jahr gesät...
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