Weidegang und spezielle Laufflächen wirken sich positiv aus
Weniger Emissionen und mehr Tierwohl
Kühe stehen schnell im Fokus, wenn es um die Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft geht. Dabei sinkt der Ausstoß seit langem. Das liegt zum einen am Rückgang der Rinderbestände, zum anderen an den höheren Leistungen der Tiere, die die Methan-Emissionen pro Kilogramm Milch senken. Noch klimafreundlicher wird die Milcherzeugung, wenn die Kühe auf der Weide gehalten werden. Aber auch in der Stallhaltung lässt sich der Ausstoß senken. Inzwischen gibt es konkrete Ansätze, um Tierwohl, Klimaschutz und Emissionsminderung zu vereinbaren, meint unser Autor Uwe Eilers vom Landwirtschaftlichen Zentrum (LAZBW) in Aulendorf.
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Die Landwirtschaft ist für 8,2 Prozent (%) der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Rund 50 % davon bestehen aus Methan. Bei der öffentlichen Diskussion über den Anteil der landwirtschaftlichen Betriebe steht häufig die Rinderhaltung mit ihrem verdauungsbedingten Methanausstoß im Fokus. Und tatsächlich verursacht die Landwirtschaft als größte Emissionsquelle für Methan über 63 % der Emissionen in Deutschland, davon stammen 77 % aus der Wiederkäuerverdauung (Umweltbundesamt 2020). Die Emissionen aus der Rinderhaltung sinken allerdings schon seit Jahren, ohne dass hierfür besondere Maßnahmen ergriffen werden. Das beruht auf den Rückgängen in den Tierbeständen durch den Strukturwandel, der vor allem auf soziale,...
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