Gartentipps abgeleitet aus dem zu Ende gehenden Jahr
Lehren für die Zukunft
Im Rückblick lässt der üppig grüne Garten viele vergessen, wie dürr und braun der August unsere Gärten aussehen ließ. Wer glaubt, wir könnten uns in Mitteleuropa, wo die Temperaturen stärker als anderswo steigen, bald auf italienisches Wetter mit einer Gartenpause im Sommer freuen, darf die nach wie vor drohenden Spätfröste im April, manchmal auch weiterhin noch im Mai, nicht vergessen.
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Zunächst ließ sich das Gartenjahr „ganz normal" an. Das heißt, der Januar blieb vielerorts ein verlängerter Herbst und die Gärten präsentierten sich in Grün. Der Februar wartete dann je nach Gegend doch mit echten Frösten auf. Durchgefrorene Böden gab es jedoch nur in raueren Mittelgebirgslagen. In Weinbaugegenden gab es so gut wie keine richtige Frostgare. Typische Grüneinsaaten wie Bienenfreund oder Senf blieben zumindest teilweise grün, sie erfrieren erst bei -7 Grad. Die Niederschläge fielen wie gewohnt, im Norden sogar etwas über und im Süden leicht unter dem langjährigen Mittel. Ab der zweiten Märzhälfte überzogen sich dann sämtliche Autos, Gewächshausdächer und Veranden mit einem erdbraunen Schleier: Bis zu drei Gramm Saharastaub...
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