Regionalfenster: Produktabmeldungen bei Fleisch- und Wurstwaren
Abschwung im höherpreisigen Segment
Der Strukturwandel in der Lebensmittelwirtschaft und die angespannte Wirtschaftslage sind in der Regionalvermarktung zu spüren.
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Redaktion Die Anzahl an Produkten, die mit dem Regionalfenster gekennzeichnet sind, gingen im Jahr 2024 erstmals zurück. Anfang Dezember waren 5533 Produkte von der Regionalfenster Service GmbH freigegeben: 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Insbesondere in den Produktgruppen Fleisch- und Wurstwaren (Rind und Schwein) sowie Geflügelfleisch erfolgten Abmeldungen, die auf die Umstrukturierungen in der Fleischbranche zurückzuführen sind, teilt das Serviceunternehmen mit. Der Strukturwandel in der Lebensmittelwirtschaft stelle eine wachsende Herausforderung für die Regionalvermarktung dar, heißt es in der Mitteilung. Durch die Konzentration auf große, zentralisierte Betriebe stünden kleine und mittelständische Verarbeitungsunternehmen...