Mit weniger Chemie zum Ziel
Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz
Der Begriff „integrierter Pflanzenschutz“ sagt leider vielen Verbrauchern nichts, obwohl dieses ganzheitliche Konzept seit über 50 Jahren in der Fachwelt bekannt ist. Engagierte und innovative Obst-, Wein- und auch Ackerbauern aus ganz Deutschland sind im Jahr 2011 angetreten, um auf ihren Betrieben für jeweils fünf Jahre zu testen und zu demonstrieren, wie der Schutz ihrer Apfel- und Weinanlagen oder Getreide- und Rapsbestände vor Krankheiten, Schädlingen und Unkräutern konsequent nach den Prinzipien des integrierten Pflanzenschutzes gestaltet werden kann.
- Veröffentlicht am
Sie folgten dem Aufruf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und schlossen sich im Modell- und Demonstrationsvorhaben „Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz“ zusammen. Die Koordination liegt in den Händen des Julius Kühn-Instituts (JKI). Im Jahr 2014 ging das Projekt in die zweite Phase. Zu den anfänglich 28 Demonstrationsbetrieben gesellten sich weitere Betriebe, auch aus dem Feldgemüse- und Hopfenanbau, so dass mittlerweile 66 Betriebe beteiligt sind. Jetzt veröffentlichte das Julius Kühn-Institut den ersten Ergebnisbericht auf der Website des Projektes: http://demo-ips.jki.bund.de/. Pflanzen“ integriert zu schützen“ heißt, dass vorbeugenden und nicht-chemischen Maßnahmen...
