Ausgezeichneter Ökolandbau
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Die drei Biobetriebe, die von der fünfköpfigen Jury des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau ausgewählt wurden, sind:
- Hof Luna, Wilhelm Bertram, Betrieb in Frechen, Ortsteil Everode, Niedersachsen, der Tierhaltung, Milchproduktion, Landschaftsgestaltung und Naturschutz zusammen denkt, dabei auf die gefährdete Nutztierrasse Rotes Angler Rind setzt und deren Existenz er somit erhält.
- Schloss Gut Obbach, Betrieb in Euerbach-Obbach, Bayern, ausgezeichnet für den hervorragend geführten und vernetzten Betrieb unter Einbeziehung des lokalen Handwerks, bei ortsnaher Verarbeitung und Vermarktung. Er trägt so zum Erhalt der Wertschöpfung in der Region bei.
- Schinkeler Höfe, Solidarische Landwirtschaft, Großraum Schinkel, Schleswig-Holstein, ausgezeichnet für einen beispielgebenden Zusammenschluss von vier Unternehmen und über 100 an der Solidarischen Landwirtschaft teilnehmenden Menschen beziehungsweise Verbraucherinnen und Verbraucher.
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zeichnete die Betriebe auf der Grünen Woche aus. Die Preisträger könnten stolz darauf sein, Vorreiter und Vorbild für eine ganze Branche zu sein, sagte Klöckner bei der Preisverleihung. "Sie alle zeichnet Kontinuität, Stetigkeit und enkeltaugliches Wirtschaften aus“, betonte Klöckner. „Innovationen bedeuten immer Mut und Kreativität, nicht in ausgetretenen Wegen laufen, sondern Neues ausprobieren".
Besondere Ideen, wie sie die ausgezeichneten Betriebe umgesetzt haben, seien ein wichtiger Pfeiler für den Erfolg und Ausbau des ökologischen Landbaus in Deutschland. Die Ministerin unterstrich in diesem Zusammenhang das Ziel der Bundesregierung, den Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern.
Die drei Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro.
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