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Positionspapier der ZHKL

Richtlinien für den Umbau der Tierhaltung gefordert

Die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft (ZKHL) fordert in einem Positionspapier eine klare Richtlinie zur Transformation der Tierhaltung und der Tierhaltungskennzeichnung. Dabei sollten bestehende, erfolgreiche Initiativen genutzt und die Vorschläge des Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung umgesetzt werden.

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Verbrauchererwartungen in den vergangenen Jahren hätten sich maßgeblich gewandelt. Dass daher  Tierwohl und eine transparente Kennzeichnung der Haltung im Mittelpunkt stehen müsse, sei eine logische Konsequenz.

Erfolgreiche Initiativen der Wirtschaftsbeteiligten entlang der gesamten Lebensmittelkette, unter anderem mit InitiativeTierwohl (ITW), würden dem auch seit mehr als zehn Jahren Rechnung tragen, so die ZKHL. „Wirtschaftsgetragene Programme wie die ITW und die Transparenz der Haltungsform, haben den Boden für den nächsten konsequenten Schrittbereitet.“, sagt Dr. Hermann-Josef Nienhoff, Geschäftsführer der ZKHL.

„Wir unterstützen eine breit angelegte Transformation der Tierhaltung überbestehende gesetzliche Standards hinaus, so wie sie politisch undgesellschaftlich gewünscht ist und gefordert wird.“

Dieses Ziel lasse sich über Marktlösungen alleine allerdings nicht erreichen. Die ZHKL fordert daher eine zuverlässige Förderpolitik und klare politische Rahmenbedingungen. Die jetzt geplante staatliche Tierhaltungskennzeichnung müsse in die bestehenden Programme sinnvoll integriert werden, um die sich darausergebenden Synergieeffekte optimal zu nutzen und eine schnelle Akzeptanzbei den Verbraucherinnen und Verbrauchern sicherzustellen, so die Koorinationsstelle.

Zu den im Positionspapier dargelegten Forderungen an die Politik gehören:

  • Eine staatliche Tierhaltungskennzeichnung, die verpflichtend nicht nur für den Handel, sondern auch für Gastronomie und Großverbraucher ist.
  • Eine zuverlässige und ausreichende Förderung der umstellungswilligen landwirtschaftlichen Unternehmerfamilien.
  • Eine Sicherstellung der umfassenden Finanzierung des Transformationsprozesses.
  • Die Anpassung der Gesetzgebung und Genehmigungspraxis, um mehr Tierwohlställe realisieren zu können.
  • Die Kriterien und die Verfahren der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung so zu planen, dass diese mit deretablierten Haltungsform-Kennzeichnung zusammenpassen.
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