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Projekt vor dem Abschluss

Zehn Jahre F.R.A.N.Z.

F.R.A.N.Z. zeigt, wie Biodiversität ökologisch wirksam, ökonomisch tragfähig und praxistauglich in der Landwirtschaft umgesetzt – seit zehn Jahren. Im zehnten Abschlussjahr stehen die Erkenntnisse der Projektpartner im Mittelpunkt.

von Redaktion erschienen am 15.01.2026
Kornblume im Getreide. © Silvia Rueß
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Seit neun Jahren steht das F.R.A.N.Z.-Projekt im engen Austausch mit der Politik. Dabei werden Impulse zur Ausgestaltung insbesondere der 2. Säule an die politischen Entscheidungsträger herangetragen. Zu den Erfolgen zählen eine Vielzahl an Follow-up-Projekten sowie die Übernahme einzelner F.R.A.N.Z.-Maßnahmen in die Landesprogramme der Bundesländer. Nun geht das Projekt in das finale Jahr.

Die Ergebnisse des F.R.A.N.Z.-Projektes und eine Vielzahl weiterer Forschungsvorhaben zeigen, dass Naturschutzmaßnahmen langfristig im nötigen Umfang nur etabliert werden können, wenn die Rahmenbedingungen verlässlich sind. Dazu gehört insbesondere die finanzielle Planungssicherheit bei den Maßnahmen. Daneben tragen praxisgerechte Auflagen und eine zielgerichtete Beratung entscheidend zur Umsetzung in der Breite der Landwirtschaft bei.

Die sozio-ökonomische Begleitforschung zeigt, dass Landwirte motiviert sind, Biodiversitätsmaßnahmen umzusetzen – vorausgesetzt, es gibt verlässliche Rahmenbedingungen, betriebsindividuelle Flexibilität innerhalb klarer naturschutzfachlicher Leitplanken und eine faire Finanzierung, damit diese Maßnahmen langfristig und wirtschaftlich tragfähig sind. Das Projekt zeigt, dass Naturschutz in der Agrarlandschaft nicht nur Artenvielfalt fördert, sondern auch gesellschaftliche Wertschätzung und Perspektiven für die Landwirtschaft schafft.

Übrigens: Unter dem Hashtag #FRANZBotschaften berichten Landwirte, Berater und Forschende aus dem F.R.A.N.Z.-Netzwerk aus erster Hand von Erfolgen, Herausforderungen und ihren Motiven, Biodiversität in die Fruchtfolge zu integrieren.

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