Ferkelnotierung bricht im ersten Halbjahr 2020 ein
Ferkelpreise gingen deutlich zurück
Die Ferkelerlöse wurden massiv von der Coronakrise beeinflusst. Im ersten Halbjahr 2020 brachen die Ferkelpreise um mehr als 44 Euro ein. Die Ferkelnotierung in Baden-Württemberg erreichte in der Kalenderwoche 10 bei 86,30 Euro ihren Höchststand und ging dann im Juli auf bis zu 41,70 Euro pro Ferkel zurück.
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Im zweiten Quartal 2020 lag der Durchschnittspreis der badenwürttembergischen Notierung für die 200er Gruppe bei 65,38 Euro. Die Zuschläge für Ferkel in Großgruppen lagen bei 4,36 Euro, die Abschläge für Ferkel in 100er Gruppen bei minus 3,08 Euro und für Kleingruppen bei minus 4,91 Euro. Aus fast allen europäischen Ländern wurde über Wochen von einer ruhigen Nachfrage und Überhängen an Schlachtschweinen berichtet. Drückend auf den Markt für Schweinefleisch wirkten die zusammengebrochenen Exporte. Dies galt für Exporte in die EU-Mitgliedstaaten, wie zum Beispiel nach Italien, die durch den dortigen Lockdown erschwert waren. Auch der Drittlandsexport bot für den Markt wenig Impulse, da die Notierungen bei den Konkurrenten auf dem Weltmarkt...
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