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In Nadel-Starkholzbeständen zügige Nutzung anstreben ZUM THEMA

Zu dick bringts nicht

Fichten- oder Tannenbestände mit Starkholz sollten spätestens dann einem gezielten und konsequenten Nutzungs- und Verjüngungsregime unterworfen werden, wenn sie die Starkholzgrenze erreichen. Zögerliche Nutzungen sind in dieser Phase ausgesprochen kontraproduktiv: Sie sind waldbaulich nicht erforderlich, führen aber zur rapiden Entwertung des angesparten Holzkapitals.
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Weil ein zögerlicher Umgang mit Nadelstarkholzbeständen durchschnittlicher Holzqualitäten zu deutlichen Einbußen der Wertleistung führt, ist eine konsequente Nutzung solcher Bestände für ertragsorientierte Forstbetriebe eine zwingende Notwendigkeit.
Weil ein zögerlicher Umgang mit Nadelstarkholzbeständen durchschnittlicher Holzqualitäten zu deutlichen Einbußen der Wertleistung führt, ist eine konsequente Nutzung solcher Bestände für ertragsorientierte Forstbetriebe eine zwingende Notwendigkeit.Neub
Bis vor nicht allzu langer Zeit konnte Nadelstammholz nicht stark genug sein. Diese Zeiten haben sich aber geändert. Bei normaler Bauholzqualität ist mittelstarkes Nadelstammholz gefragt, vor allem der Stärken 2b und 3a. Die einschlägigen waldbaulichen Richtlinien tragen diesem Zustand ausdrücklich Rechnung: So gilt im badenwürttembergischen Staatswald für Fichte und Tanne als Produktionsziel im Regelfall mittelstarkes Stammholz durchschnittlicher Standardqualität mit einer Zielstärke von Bursthöhendurchmesser (BHD) 50 cm. Zwar kann auch weiterhin deutlich stärkeres Holz als Produktionsziel sinnvoll sein. Allerdings ausschließlich in Form unbeschädigter Bäume in Premiumqualitäten – aber die bilden in den Fichten- und Tannenbeständen des...
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