Getreide
In der EU fehlen deutliche Impulse
Die Weizenkurse in Paris haben sich in der zurückliegenden Woche kaum verändert und be-wegten sich in einer engen Spanne zwischen 159 und 161 Euro/t.
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Impulse kamen in erster Linie von den Vorgaben aus Übersee. Die starke Volatilität der US-Notierungen schlug in Paris aber deutlich weniger durch, denn das Auf und Ab in Chicago wurde durch einen entgegengesetzten Eurokurs gedämpft. Nach wie vor belastend wirkt die Flaute bei den EU-Exporten. Diese lagen vergangene Woche rund 18 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Leicht stützende Impulse gingen zuletzt jedoch von den festeren Weizenpreisen in Russland aus. Der russische Rubel hat gegenüber dem US-Dollar aufgewertet und damit die Wettbewerbsfähigkeit von russischem Getreide am Weltmarkt eingeschränkt. Allerdings reicht das bisher noch nicht aus, damit EU-Weizen Anteile am Weltmarkt zurückerobert. So erwartet FranceAgriMer weiterhin...
