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Weniger Raps-, mehr Getreideanbau

ine Folge der geänderten agrarpolitischen Rahmenbedingungen: Angesichts der Aussetzung der obligatorischen Flächenstilllegung wird in Baden-Württemberg weniger Winterraps und dafür mehr Getreide angebaut.
Veröffentlicht am
Wie sich aus den Meldungen der Berichterstatter des Statistischen Landesamtes zur Herbstaussaat ergibt, ist bei der Ölfrucht Winterraps mit einem Flächenrückgang von 1000 Hektar (ha) auf 69.500 ha zu rechnen. Von den geänderten agrarpolitischen Rahmenbedingungen profitieren die ertragstärkeren Getreidearten Winterweizen (223 600 ha; +1,7 Prozent) und Wintergerste (105 300ha; +1,3 Prozent). Der Anbau von Triticale ist dabei um über ein Zehntel auf schätzungsweise 22.000 bis 23.000 ha ausgedehnt worden. Mit der Neuzüchtung Triticale sollten die herausragenden Eigenschaften der Eltern Winterweizen (hoher Ertrag) und Roggen (Anspruchslosigkeit) kombiniert werden. Neben seiner Verwendung als Futtergetreide dürfte Triticale künftig vermehrt in...
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