Obst und Gemüse aus Baden erneut mit Rekordumsatz
Mit 116,3 Millionen Euro erzielten die badischen Obst- und
Gemüse-Erzeugergenossenschaften sowie deren Vertriebsgesellschaften in
Bruchsal, Oberkirch, Vogtsburg und auf der Insel Reichenau einen um
0,5 Prozent höheren Umsatz als im Vorjahr. Die Absatzmenge stieg um
vier Prozent. Die frühe und hohe Inlandsernte drückte auf die Vermarktungspreise.
Dies stellten der Vorsitzende des Marktkontors Obst und Gemüse
Baden, Gerhard Roßwog, und Geschäftsführer Günther Junker bei der
Jahresmitgliederversammlung am 18. März im Karlsruher Raiffeisenhaus
fest.
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Der milde Winter und der hochsommerliche Frühling führten im gesamten Sortiment des Obst- und Gemüsegartens Baden sowie in allen anderen deutschen Anbaugebieten zu einem Vegetationsschub. Die Obst- und Gemüseernte begann zwei bis drei Wochen früher als im Durchschnitt der letzten Jahre. Da der Handel bei vielen Produkten feste Import-Liefervereinbarungen abgeschlossen hatte, konnte dieser nur mit Verzögerung reagieren, so dass der Markteinstieg nicht optimal verlief. Als dann die frühere Ernte in anderen Anbaugebieten Deutschlands mit großen Mengen ebenfalls zur Vermarktung anstand, verschärfte sich der Wettbewerb und der Preis geriet nochmals unter Druck. Mehr Obst – weniger Umsatz Die Anlieferungsmengen der Mitgliedsbetriebe der...
