Ringen um die GAP
Auf Länderebene scheint es keine Einigung zur Gemeinsamen Agrarpolitik zu geben. Dabei fordert der Deutsche Bauernverband nun dringend: „Diese Reform darf nicht zur Hängepartie werden. Jetzt muss entschieden werden, wie es weitergeht".
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Vor der Fortsetzung der Gespräche zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) drängt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die Agrarminister von Bund und Ländern auf eine baldige Entscheidung. „Diese Reform darf nicht zur Hängepartie werden. Jetzt muss entschieden werden, wie es weitergeht. Der Deutsche Bauernverband hat dazu einen Vorschlag zu einer grüneren Agrarpolitik eingebracht. Die Landwirte erwarten nun zügig Klarheit über die Ausgestaltung und Umsetzung der EU-Agrarförderung. Die Verhandlungen auf europäischer und vor allem auf nationaler Ebene müssen im Ergebnis zu einer einfacheren, effektiveren und moderneren GAP führen.“ Der Beschluss des Europäischen Rates zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 bietet aus Sicht des Deutschen Bauernverbands eine stabile Grundlage für die anstehenden Entscheidungen bei den GAP-Fördermaßnahmen.
In den Verahandlungen der letzten Tage gab es keine Einigung. Daher soll die nationale Strategie nun Thema des Frühjahrstreffens in den kommenden beiden Tagen werden.
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