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Investitionsprogramm Landwirtschaft

Weiter großes Interesse an Förderung

Fast 12.000 Unternehmen haben ihr Interesse an einer Förderung in der neuen Antragsrunde des „Investitionsprogramms Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bekundet. Das geplante Investitionsvolumen in klima- und umweltschonende Vorhaben beläuft sich dabei auf 1,85 Mrd. Euro (2021: 1,3 Mrd. Euro). Das meldet die Landwirtschaftliche Rentenbank am 9. August.

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Für die Sprecherin des Vorstands der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Nikola Steinbock, ist die anhaltend hohe Nachfrage nach dem Programm ein klares Bekenntnis der Landwirtinnen und Landwirte zur Transformation der grünen Branche. Das größte Interesse haben die Unternehmen wie schon im letzten Jahr an Maschinen der Außenwirtschaft. Dieser Förderbereich hat einen Anteil von 72,3 Prozent (2021: 81 %) am Gesamtinvestitionsvolumen.

Verschiedene Investitionsbereiche

Anhand der angegebenen Investitionsvolumina für die Unterkategorien werden insbesondere Investitionen in neue Pflanzenschutztechnik gefolgt von Dünger- und Gülleausbringtechnik sowie Technik zur mechanischen Unkrautbekämpfung geplant. Das Interesse an Investitionen in Anlagen zur Gülleseparation ist mit 4,9 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens (2021: 4 %) ähnlich hoch wie in der vorangegangenen Antragsrunde. Deutlich gestiegen ist dagegen das Interesse an Investitionen in Wirtschaftsdüngerlagerstätten. Ihr Anteil liegt bei 22,8 Prozent (2021: 15 %) des Gesamtinvestitionsvolumens.

Tankwagen nicht mehr förderfähig

Tankwagen zur Wirtschaftsdüngerausbringung sind in der neuen Antragsrunde nicht mehr förderfähig. Sie machten im letzten Jahr noch einen großen Anteil am Investitionsvolumen aus. Trotzdem war das Interesse an Dünger- und Gülleausbringtechnik bezogen auf die Anzahl der Investitionsvorhaben weiterhin am größten.

Bank versendet Einladungen zur Antragstellung

Alle eingegangenen Interessenbekundungen wurden inzwischen per Zufallsverfahren in eine Reihenfolge gebracht. In dieser Reihenfolge versendet die Rentenbank seit dem 4. August entsprechend der verfügbaren Haushaltsmittel die Einladungen zur Antragstellung. Nur wer eine Einladung erhält, ist berechtigt, im Onlineportal der Rentenbank einen Antrag zu stellen.

Kontakt: Informationen zur Antragstellung gibt es unter http://www.rentenbank.de. Darüber hinausgehende Fragen werden an der Hotline 069 710 499 41 und über E-Mail: bundesprogramme@rentenbank.de beantwortet.

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