Donaueschinger Kartoffeltag
Die Witterung hat böse mitgespielt
Kartoffel-Anbauer können ein sorgenvolles Lied davon singen: Kraut- und Knollenfäule sowie Fraßschäden durch Drahtwürmer und Schnecken bereiteten dieses Jahr große Probleme. Seitdem Goldor Bait nicht mehr eingesetzt werden darf, wird die Drahtwurmbekämpfung immer schwieriger. Zurzeit gibt es kaum effektive Bekämpfungsmöglichkeiten.
- Veröffentlicht am
Mark Mitschke vom Beratungsdienst (BD) Heilbronn bestätigte, dass Drahtwürmer in Baden-Württemberg auf ökologisch als auch auf konventionell bewirtschafteten Kartoffelflächen weiter auf dem Vormarsch sind. Befallsfreie Flächen gibt es keine mehr. Eine langsame, aber stete Besiedlung neuer Flächen durch Schnellkäfer hat zur Folge, dass mehrere Generationen von Käfern und Larven nebeneinander im Boden vorkommen und so regelmäßig an Wurzeln und Knollen fressen. Die monetären Verluste im Kartoffelbau liegen im Bereich von 500 bis 2500 Euro je Hektar, ein Starkbefall kann sogar die ganze Ernte verkaufsunfähig machen. Keine Schadschwelle für Drahtwürmer Die Schnellkäfer-Weibchen legen ihre Eier von Mitte April bis Mitte Juni oberflächlich in...
Barrierefreiheit Menü
Hier können Sie Ihre Einstellungen anpassen:
Schriftgröße
Normal
Kontrast
Ort ändern
Geben Sie die Postleitzahl Ihres Orts ein.