Neues Forschungsprojekt soll Artenvielfalt erfassen
Buntes Leben in den Anlagen
Dem Erwerbsobstbau haftet oft das Image an, dass die praktizierte Bewirtschaftung zu einem geringen Artenvorkommen führt. Mittlerweile gibt es jedoch Hinweise, dass die Artenvielfalt in Obstanlagen unterschätzt wird. Näheres soll in einem Forschungsprojekt am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee in Bavendorf (KOB) geklärt werden.
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Im Vergleich zum Ackerbau mit seinem jährlichen Kulturwechsel haben Obstanlagen lange Standzeiten von 15 bis 25 Jahren. Das ermöglicht Tier- und Pflanzenarten, sich an den Lebensraum anzupassen und zu etablieren. Die regelmäßige Bewirtschaftung der Flächen spielt dabei eine große Rolle, schafft sie doch für bestimmte Arten Nischen, die es ohne diese Bewirtschaftung nicht gibt. Beispiele sind Baum- und Ankerstreifen. Um die Artenvielfalt zu erfassen, fehlt es noch an Forschungsarbeiten. Klopfproben, Fallenfänge und visuelle Kontrollen von Nisthilfen können mit dazu beitragen, die vorhandene Artenvielfalt in einer Obstanlagen zu dokumentieren. Mit Hilfe spezieller Maßnahmen lässt sich die Artenvielfalt fördern oder erhöhen. Beispielsweise...
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