Lärmschwerhörigkeit - die schleichende Gefahr
Wie bitte?
Ob Traktorbrummen, Mähdrescherdröhnen oder Schweinequieken, der Arbeitsalltag des Landwirts ist oft mit einem hohen Lärmpegel verbunden. Eine Lärmschwerhörigkeit tritt deshalb in dieser Berufsgruppe besonders häufig auf. HNO-Ärztin Dr. Daniela Hollfelder informiert hier darüber und gibt Tipps zur Prävention.
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Es beginnt meist langsam schleichend. Oft fällt es der Partnerin oder den Kindern als erstes auf, dass der Landwirt nicht mehr so gut hören kann. Er dreht eventuell die Lautstärke des Fernsehers oder Radios peu à peu höher oder fragt in Unterhaltungen ständig nach, weil er etwas nicht verstanden hat. Wenn der Geräuschpegel bei Versammlungen, Feierlichkeiten oder im Restaurant hoch ist, gelingt es ihm manchmal nicht, einem Gespräch zu folgen. Er beteiligt sich deshalb kaum daran und zieht sich zurück. Auch entstehen schnell Missverständnisse, wenn andere Menschen in seinem Beisein lachen. Möglicherweise bezieht er das direkt auf sich und denkt, sie lachen über ihn. Bittet die Familie ihn schließlich, endlich einen Hörtest zu machen, winkt...
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