Getreide: Die Schädlinge rücken an
Getreideblattläuse besiedeln jetzt die Ähre. Der Befall ist sehr unterschiedlich. Örtlich ist in Weizen die Schadensschwelle von 65 Prozent besiedelter Ähren bzw. 3 bis 5 Blattläuse je Ähre überschritten. Zudem legen Getreidehähnchen Eier ab und die ersten Larven sind bereits geschlüpft. Eine Bekämpfung ist jedoch erst nach Überschreitung der Schadensschwelle (20 Prozent der Blattfläche oder 0,5 bis 1,5 Eier und Larven je Halm) erforderlich.
Bitte beachten Sie in Beständen, in denen blühende Unkräuter oder Honigtau vorhanden sind, sind die Auflagen zum Bienenschutz. Deshalb sollten Sie, wenn nur Blattläuse bekämpft werden müssen, das für viele Nützlinge und Bienen schonende Pirimor Granulat bevorzugen. Ist gleichzeitig auch eine Bekämpfung der Getreidehähnchen erforderlich, sollte aus Gründen des Bienenschutzes Biscaya gewählt werden. Bei Tankmischungen von synthetischen Pyrethroiden mit Azolfungiziden ist die Änderung bei der Bienengefährdung zu beachten („Integrierter Pflanzenschutz 2016“ Tabelle 19 auf Seite 31 und Tabelle 35 auf Seite 59).
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