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Weiterentwicklung der Fachschulen

Weniger Standorte und neue Lehrpläne

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz will die landwirtschaftlichen Fachschulen im Land weiterentwickeln. Dazu startet das Land nun eine Qualitätsoffensive. Das Land stellt im Haushaltsplan 2023 für die Stärkung des Bildungsangebots im Agrarbereich rund 2,5 Millionen Euro und zehn Stellen bereit.   

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„Um das hohe Fachschulniveau weiter zu sichern, starten wir eine Qualitätsoffensive: Curricula und Lehrpläne werden weiterentwickelt, der Einsatz von digitalen Plattformen wird gestärkt und eine zielgerichtete Fortbildung der Lehrkräfte sichergestellt“, so der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL. Die drei Fachschulstandorte Emmendingen, Kupferzell und das Cluster Oberschwaben soll dabei weiter ausgebaut und personell gestärkt werden, kündigte Minister Hauk weiter an, ohne näher auf die Pläne einzugehen. Im Fachschulunterricht soll der ökologische Landbau zum gleichwertigen Bestandteil neben dem konventionellen Landbau werden.

„Die Betriebsstrukturen im Agrarbereich in Baden-Württemberg, die dynamische Entwicklung der Rahmenbedingungen und Anforderungen sowie neue Technologien erfordern auch eine Stärkung der überbetrieblichen Ausbildung. Hier wollen wir insbesondere die Modernisierung der DEULA in Kirchheim/Teck unterstützen“, führte Minister Hauk weiter aus.

Fachschulische Ergänzungsangebote in der Breite

Die wachsende Nachfrage nach fachschulischen Ergänzungsangeboten erfordert den Erhalt der Fachschulen mit ihren Bildungsangeboten in der Fläche sowie der vorhandenen Ressourcen in den unteren Landwirtschaftsbehörden. „Viele Landwirtinnen und Landwirte bewirtschaften ihre Betriebe nebenbei. Sie tragen zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei und sind unverzichtbar beim Erhalt der Biodiversität. Darum möchten wir das fachschulische Ergänzungsangebot ausbauen, eine überörtliche Zusammenarbeit forcieren sowie vermehrt digitale Lehr- und Lernangebote entwickeln“ so Minister Hauk. Gleichzeitig soll eine Kooperation mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Aulendorf (LAZBW) den Studiengang Agrarwirtschaft an der Dualen Hochschule (DHBW) Ravensburg unterstützen.

Lernort Bauernhof

Das Projekt ‚Schaffung von Transparenz vom Erzeuger bis zur Ladentheke im Lernort Bauernhof (LoB)‘ zielt darauf ab, für Schulklassen und Jugendgruppen die Herkunft, die Erzeugung und die Verarbeitung von Lebensmitteln auf Betrieben der Landwirtschaft und des Gartenbaus erlebbar zu machen. „Die Milch kommt nicht aus dem Tetra Pak, das weiß mittlerweile jedes Kind. Damit das so bleibt, bauen wir die Maßnahme ,Lernort Bauernhof´ weiter aus. Auf den Betrieben vor Ort gibt es Landwirtschaft für Kinder und Jugendliche zum Anfassen. Die landwirtschaftlichen Familienbetriebe sind ein wertvolles Bindeglied, um die Herkunft, die Erzeugung und die Verarbeitung von Lebensmitteln erlebbar zu machen“, betonte der Minister.

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