Keine Rückstände
In Baden-Württemberg wurden in der Ernte 2024 keine Rückstände von gentechnisch veränderten Organismen entdeckt.
von Ministerium Ländlicher Raum in Baden-Württemberg erschienen am 13.05.2025„Die heimische Ernte ist frei von gentechnisch veränderten Organismen“, verkündete Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk, MdL, vergangene Woche. Seit mehr als 20 Jahren untersucht die amtliche Lebens- und Futtermittelüberwachung jedes Jahr stichprobenartig Ernteprodukte aus Baden-Württemberg auf gentechnisch veränderte Bestandteile. In dieser Zeit wurden fast 2000 Ernteproben untersucht.
„Für das vergangene Jahr 2024 ziehen wir eine äußerst positive Bilanz. In keiner der 79 Proben konnten gentechnisch veränderte Organismen nachgewiesen werden“, sagte Hauk MdL, anlässlich der Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums (LTZ) Augustenberg und des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) Freiburg.
Bei den im vergangenen Jahr durchgeführten Untersuchungen von 27 Mais-, 18 Raps-, 17 Soja-, zehn Lein- sowie sieben Zuckerrübenproben ergaben sich keine Hinweise auf gentechnische Veränderungen im Erntegut. Mit dem sogenannten Erntemonitoring können zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in der Lebensmittel- und Futtermittelkette Verunreinigungen heimischer Ernteprodukte mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) erkannt werden. Da sich bereits weltweit gentechnisch veränderte (gv-)Sorten im Anbau befinden, hat die Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung dieses Jahr Mais, Raps, Soja, Lein sowie Zuckerrüben für die Stichprobenkontrolle ausgewählt.
Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Artikel kommentierenSchreiben Sie den ersten Kommentar.