Ölsaatenmarkt
Paris: Raps wartet auf Impulse
Die EU-28 hat in den ersten sechs Wochen des Wirtschaftsjahres 2019/20 die Gesamtmenge von 227.665 t Raps importiert und damit 73 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
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Darin spiegelt sich die knappere EU-Versorgungslage deutlich wider. Von der Gesamtmenge kamen 127.575 t oder 56 Prozent aus der Ukraine. Dieser Anteil ist relativ gesehen so groß wie im Vorjahr, absolut aber deutlich größer. Darin zeigt sich nicht nur der höhere EU-Importbedarf, sondern auch die gestiegenen Exportmöglichkeiten der Ukraine. Es folgt Kanada mit 21 Prozent Anteil an den EU-Gesamteinfuhren. Kanadas Importe von 50.000 t sind überraschend, wenn man bedenkt, dass im Vergleichszeitraum 2018/19 keine Tonne von dort gekommen war. Marktteilnehmer vermuteten bereits, dass Kanada in der laufenden Saison deutlich mehr liefern würde, da das Land mit seinem ehemaligen Hauptabnehmer China im Clinch liegt und an Nachhaltigkeitszertifikaten...