Getreidemarkt
Dürre dezimiert australische Ernte auf Zwölf-Jahres-Tief
Mit den Zahlen des australischen Amts für die Land- und Rohstoffwirtschaft (ABARES) ist es nun offiziell: Die australische Getreideernte erleidet zum dritten Mal in Folge Schiffbruch und wird laut den Analysten in diesem Jahr die kleinste Getreideernte seit zwölf Jahren sein.
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Dafür verantwortlich waren neben den unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen in weiten Teilen des Kontinents vor allem überdurchschnittliche Temperaturen, die neben dem Ertrag auch die Qualität beeinträchtigten. Die größten Ernteeinbußen werden in Westaustralien und im südlichen New South Wales erwartet. Dort liegt die aktuelle Ernteprognose nun 13 Prozent unter den anfänglichen Einschätzungen im Herbst. Demgegenüber sollen die Erträge in den meisten südlichen Anbauregionen in Südaustralien und Victoria durchschnittlich bis überdurchschnittlich hoch sein. ABARES prognostiziert in seinem aktuellen Erntereport eine Wintergetreideernte von 29,4 Millionen Tonnen. Das sind rund 27 Prozent weniger als im Zehnjahresmittel und setzt den Trend...