Raps
Rapsgeschäfte bleiben verhalten
Die Regenfälle, die in vielen Regionen Deutschlands über das vergangene Wochenende fielen, konnten die Lage in den Rapsanbaugebieten nur wenig bzw. nicht nachhaltig entspannen. Denn sie waren zumeist nicht ausreichend, die in den vergangenen Monaten aufgebauten Bodenwasserdefizite auszugleichen.
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Erzeuger sind daher weiterhin sehr verunsichert über Rapser-träge und Erntemengen 2020. Mancherorts sind sie sogar äußerst pessimistisch, melden Schäden infolge von Trockenheit und Frost. Entsprechend gering ist die Abgabebereitschaft für Raps ex Ernte 2020 nach wie vor, der Rapshandel ruht. Erzeugerpreise etwas fester Die Erzeugerpreise haben sich in der 19. Kalenderwoche leicht befestigt und werden dabei durch die pessimistischen Ernteprognosen und festeren Terminkurse in Paris, die zuletzt wieder an 370 Euro/t (ein Plus von rund 6 Euro/t zur Vorwoche) herankamen, unterstützt. Alterntig werden 352 Euro/t im Bundesdurchschnitt aufgerufen, was einer Steigerung von 1 Euro/t zur Vorwoche entspricht. Ex Ernte 2020 werden 355 Euro/t genannt...