Kartoffelkraut mindern
Obacht vor Wiederaustrieb
Die Gefahr des Wiederaustriebes ist bei früh durchgeführter Krautregulierung und vor allem beim alleinigem Krautschlagen und nachfolgendem Regen deutlich erhöht. Damit es im Lager nicht zu Braunfäule kommt, müssen neu gebildete Triebe umgehend entfernt werden.
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Wiederaustrieb führt zu einer ungleichmäßigen Abreife der Knollen, damit auch zu einer höheren Beschädigungsrate bei der Ernte und dadurch zu höheren Lagerungsverlusten. Das größte Folgeproblem wiederaustreibender Pflanzen aber ist, dass diese Pflanzen bevorzugt von Blattläusen beflogen werden.
Dadurch sind Virusspätinfektionen keine Seltenheit, denn das junge Gewebe der neuen Triebe leitet Virus besonders gut ab. Unter Umständen kann ein Wiederaustrieb auch zu Spätinfektionen mit Krautfäule führen. Die Folge sind erhebliche Qualitätsverluste durch Braunfäule im Lager. Krautregulierte Bestände sind regelmäßig zu kontrollieren, neu gebildete Triebe müssen sofort mit einem Sikkationsmittel oder alternativ thermisch abgebrannt werden.
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