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Gemeinsame Agrarpolitik

Rukwied: Kompromiss mit schmerzhaften Einschnitten

Zur Entscheidung der Länder-Agrarministerkonferenz über die Agrarförderung bis 2027 stellt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), fest: „Der Kompromiss bringt schmerzhafte Einschnitte in der Agrarförderung mit sich".

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Kritisch sei die massive Mittelumschichtung von der 1. Säule in die 2. Säule ohne wirkliche Garantie, dass diese Gelder tatsächlich vollständig an die Landwirte fließen. Außerdem verringere sich die Einkommenswirkung der Direktzahlungen drastisch um eine geschätzte Größenordnung von 40 Prozent.

Mehr zur Einigung der Länder lesen Sie hier

Diese harten Einschnitte können allenfalls dadurch abgemildert werden, wenn durch die Ausgestaltung der Eco-Schemes und der Agrarumweltmaßnahmen in der 2. Säule sichergestellt werde, dass die umgewidmeten Mittel auch tatsächlich in der Landwirtschaft ankommen.

Dafür hat der DBV Vorschläge für einfach umsetzbare, attraktive und wirksame Umweltmaßnahmen mit wirtschaftlichen Anreizen vorgelegt. Dann können die Landwirte für rund 1,8 Milliarden Euro zusätzliche Umweltleistungen erbringen. Positiv sieht Rukwied den Verzicht auf Kappung und Degression der Direktzahlungen, zugleich gibt  es einen maßvollen Zuschlag für die ersten Hektare.

„Unter dem Strich bleibt ein schmerzhafter Kompromiss, der zwar erste Rahmenbedingungen bis 2027 setzt, aber den Strukturwandel weiter beschleunigen wird,“ so der Bauernpräsident.

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