Jetzt Demobetrieb werden
Im November 2021 ist das Bewerbungsverfahren für das BiodivNetz BW gestartet. Bewerbungen können noch bis zum 31.01.2022 an das zuständige Regierungspräsidium gerichtet werden.
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Naturschutz in der Agrarlandschaft hat dann Erfolg, wenn er integrativ und kooperativ gedacht und umgesetzt wird. Das Biodiversitäts-Demobetriebe Netzwerk Baden-Württemberg (BiodivNetz BW) wird daher mit dem Ziel gegründet, Demobetriebe mit verschiedenen Biodiversitätsmaßnahmen auf unterschiedlichen landwirtschaftlichen Betriebstypen und in den relevanten Naturräumen des Landes zu schaffen sowie für den Wissenstransfer zwischen Fachbehörden, Beratung und Praxis zu sorgen. Die Förderung und der Ausbau der Biodiversität in der Landwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Umsetzung des „Biodiversitätsstärkungsgesetzes“.
„Das BiodivNetz BW stellt eine Win-Win-Situation dar. Die Demobetriebe sind wichtiger Multiplikator in der Wissens- und Fachvermittlung von best-practice-Beispielen umgesetzter Biodiversitätsmaßnahmen und werden für ihre Leistungen honoriert. Land und Demobetriebe arbeiten somit gemeinsam am Ziel, die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft zu stärken.“ so der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL.
Bio und konventionell sind gefragt
Im November 2021 ist das Bewerbungsverfahren für das BiodivNetz BW gestartet. Bewerbungen können noch bis zum 31.01.2022 an das zuständige Regierungspräsidium gerichtet werden.
Bis zum Jahr 2025 sollen 44 Biodiversitäts-Demobetriebe (d.h. nach Möglichkeit ein Demobetrieb pro Stadt- und Landkreis) für das BiodivNetz BW gewonnen werden.
Gesucht werden landwirtschaftliche Betriebe oder Betriebskooperationen, die ein hohes Interesse an Naturschutzthemen haben und auf ihren Betrieben vorbildliche Leistungen zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität erbringen (wollen). Die Biodiversitäts-Demobetriebe sollen eindrücklich zeigen, wie sich unter unterschiedlichen Standortbedingungen und auf verschiedenen Betriebstypen Biodiversitätsförderung und Nahrungsmittelproduktion kombinieren lassen. Die Demobetriebe sollen zudem als Plattform für größere Fachveranstaltungen, wie Feld- und Praxistage, sowie für die Öffentlichkeit, insbesondere aber für die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, zur Verfügung stehen.
Führen Sie einen konventionell oder ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betrieb und wollen an dem Projekt teilnehmen?
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